Freitag, 22 of November of 2019

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Hamburg und Paris – zwei Städte brauchen die Linke!

Pressemitteilung Jan Rübke, Direktkandidat DIE LINKE Bramfeld, Steilshoop, Farmsen-Berne

In Paris gehen Jugendliche auf die Straße und protestieren gegen Sarkozy – fehlende Jobs, fehlende Wohnungen, zu wenig Ausbildungsplätze, kaum Perspektiven, dafür aber häufig gesellschaftliche Ausgrenzung. Da geht es den Leuten im Stadtteil Seine-Saint-Denis (Paris) nicht anders als denen in Steilshoop (Hamburg): Die etablierten Parteien in Frankreich bieten genauso wenig eine Perspektive wie SPD oder CDU in Hamburg.

Hadrien Clouet von der Parti de Gauche ist derzeit zu Besuch in Hamburg um die politische Lage zu beobachten, von den Linken in Hamburg zu lernen und Erfahrungen aus Frankreich einzubringen. „Die Bevölkerung in Hamburg, wie auch in Paris, braucht eine politische Alternative, die sich für soziale Gerechtigkeit einsetzt. Sie brauchen bezahlbare Wohnungen und gute Arbeitsplätze – die Elbphilharmonie ist schön für Touristen, aber für die Menschen in der Stadt viel zu teuer.“

Die Parti de Gauche (Linkspartei) besteht aus Menschen, die unzufrieden waren mit der SP und sich von ihr abgewandt haben. Die Parti de Gauche kämpft für soziale Gerechtigkeit. Ähnlich sieht es in Hamburg aus: Viele haben die SPD oder die GAL verlassen und kämpfen nun für soziale Gerechtigkeit in der Partei DIE LINKE. „Wir wünschen daher der LINKEN viel Erfolg bei den Wahlen am 20. Februar“ sagt Clouet. Und die LINKE schaut mit Interesse nach Paris: „Gewerkschaften und soziale Bewegungen in Frankreich kämpfen kraftvoll gegen soziale Ungerechtigkeit und die linken Parteien formieren sich neu“ sagt Jan Rübke, Spitzenkandidat der LINKEN im Wahlkreis 12.

Hadrien Clouet wird am Samstag, den 19. Februar ab 10 Uhr vor dem Einkaufszentrum (EKZ) Farmsen mit Jan Rübke, Direktkandidat für die Bürgerschaft, anwesend sein.


Stoppt die Aktivitäten der NPD und anderer rechtsradikalen Organisationen!

Pressemitteilung Jan Rübke, Direktkandidat DIE LINKE Bramfeld, Steilshoop, Farmsen-Berne

Seit Längerem versucht die NPD sich in Bramfeld zu etablieren. Hier macht die NPD hamburgweit die mit Abstand meisten Infostände. Sie trifft sich z.B. im Riedel’s Eck. Aktivisten der NPD haben Veranstaltungen im Bramfelder Kulturladen „Brakula“ versucht zu stören. Getarnt als Bürgerinitiative (BI Unsere Zukunft) versuchen NPD Aktivisten Bürgernähe zu demonstrieren. Mit verschiedenen Themen, z.B. gegen Menschen mit Migrationshintergrund, agieren sie auch mit Kaffee, Kuchen und Glühwein.

Jetzt tritt die NPD erneut zu den Wahlen im Februar an, auch im Wahlkreis 12 (Steilshoop, Bramfeld, Farmsen-Berne). Die NPD ist keine demokratische Organisation. Ihre Agitation ist die Basis für Ausländerhass, die Basis für viele tätliche Angriffe auf Menschen. Ihr Auftreten verbreitet nicht nur bei Menschen mit Migrationshintergrund Angst und Schrecken.

Jan Rübke, Kandidat DIE LINKE im Wahlkreis 12 erklärt dazu: „Nur weil zwei der wichtigsten Aktivisten der NPD, Jan-Steffen Holthusen und Torben Klebe, in Bramfeld wohnen, heißt das nicht, dass die NPD ungestört in Bramfeld agieren darf – DIE LINKE unterstützt die Initiative gegen Rechts in Bramfeld.“[1]

Wir rufen alle Bürgerinnen und Bürger auf, sich aktiv zu beteiligen, um

  • Aktivitäten der NPD und anderen rechtsradikalen Organisationen zu verhindern,
  • Werbung der NPD zu entsorgen,
  • Bramfeld als Stadtteil der Toleranz, kulturellen Vielfalt und demokratischen Miteinander hervorzuheben.

[1] Genaueres ist der von Avanti und ver.di herausgegebenen Broschüre „Die Reihen fest geschlossen…“ Anatomie der Hamburger NPD und ihres Umfelds ist zu entnehmen.


Integration fördern

Pressemitteilung Jan Rübke, Direktkandidat DIE LINKE Bramfeld, Steilshoop, Farmsen-Berne

Integration fördern heißt kulturelle Begegnung als Bereicherung anzuerkennen!

In Steilshoop hat jede fünfte Person einen nicht-deutschen Pass, ein weiteres Fünftel sind Menschen mit Migrationshintergrund und einem deutschen Pass. Anders als Sarrazin in seinem Buch behauptet, besteht ein überwiegendes Interesse in der neuen Gesellschaft anzukommen, diese aber auch zu gestalten. Diesen Prozess zu fördern bedarf es eines gegenseitigen Interesses an Herkunft und Kultur.

Jan Rübke, Kandidat DIE LINKE im Wahlkreis 12, erklärt dazu: „Deutschland braucht eine offene Migrations- und Integrationspolitik. Integration ist keine Einbahnstraße – nur die offene und respektvolle Begegnung der Menschen unterschiedlicher Herkunft und Kultur kann zu einer echten Integration führen, bei der Grund- und Menschenrechte respektiert werden.“

Integration darf keine Unterordnung unter eine so genannte Leitkultur sein. Wir brauchen eine Chance für alle Menschen sich gleichberechtigt am gesellschaftlichen Leben beteiligen können. Alle Beteiligten müssen vor individueller oder kollektiver Ausgrenzung und Diskriminierung geschützt werden. Wir brauchen eine Kultur des Willkommens, der gegenseitige Akzeptanz und des kulturellen Austausches.

Die LINKE ruft auf zu kultureller Begegnung und vielfältigen Gesprächen im Rahmen der Veranstaltung „Migration & kulturelle Vielfalt in Hamburg“, am 11. Februar 2011, 19 Uhr, im ARMADA Festsaal Gründgensstr. 26 22309 Hamburg (Steilshoop). Es sprechen Jan Rübke (Direktkandidat für die Bürgerschaft), Irfan Gündogan (Geschäftsführer ARMADA Festsaal), Mehmet Yildiz (Bürgerschaftsabgeordneter), Jan van Aken (Bundestagsabgeordneter).