Freitag, 22 of März of 2019

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Hamburg und Paris – zwei Städte brauchen die Linke!

Pressemitteilung Jan Rübke, Direktkandidat DIE LINKE Bramfeld, Steilshoop, Farmsen-Berne

In Paris gehen Jugendliche auf die Straße und protestieren gegen Sarkozy – fehlende Jobs, fehlende Wohnungen, zu wenig Ausbildungsplätze, kaum Perspektiven, dafür aber häufig gesellschaftliche Ausgrenzung. Da geht es den Leuten im Stadtteil Seine-Saint-Denis (Paris) nicht anders als denen in Steilshoop (Hamburg): Die etablierten Parteien in Frankreich bieten genauso wenig eine Perspektive wie SPD oder CDU in Hamburg.

Hadrien Clouet von der Parti de Gauche ist derzeit zu Besuch in Hamburg um die politische Lage zu beobachten, von den Linken in Hamburg zu lernen und Erfahrungen aus Frankreich einzubringen. „Die Bevölkerung in Hamburg, wie auch in Paris, braucht eine politische Alternative, die sich für soziale Gerechtigkeit einsetzt. Sie brauchen bezahlbare Wohnungen und gute Arbeitsplätze – die Elbphilharmonie ist schön für Touristen, aber für die Menschen in der Stadt viel zu teuer.“

Die Parti de Gauche (Linkspartei) besteht aus Menschen, die unzufrieden waren mit der SP und sich von ihr abgewandt haben. Die Parti de Gauche kämpft für soziale Gerechtigkeit. Ähnlich sieht es in Hamburg aus: Viele haben die SPD oder die GAL verlassen und kämpfen nun für soziale Gerechtigkeit in der Partei DIE LINKE. „Wir wünschen daher der LINKEN viel Erfolg bei den Wahlen am 20. Februar“ sagt Clouet. Und die LINKE schaut mit Interesse nach Paris: „Gewerkschaften und soziale Bewegungen in Frankreich kämpfen kraftvoll gegen soziale Ungerechtigkeit und die linken Parteien formieren sich neu“ sagt Jan Rübke, Spitzenkandidat der LINKEN im Wahlkreis 12.

Hadrien Clouet wird am Samstag, den 19. Februar ab 10 Uhr vor dem Einkaufszentrum (EKZ) Farmsen mit Jan Rübke, Direktkandidat für die Bürgerschaft, anwesend sein.


Gerecht geht anders: Menschenkette gegen die soziale Schieflage in Hamburg

Unter dem Motto “gerecht geht anders” bildeten am 29.09.2010 Tausende HamburgerInnen eine Menschenkette – und protestieren damit gegen die ungerechte Verteilung des Reichtums in der Stadt.

mit dabei: Jan Rübke

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Pressebericht: Bramfeld hat das Warten satt

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Unter Leitung von Harry Schaub, Vorsitzender der Stadtteilkonferenz, diskutierten VertreterInnen von CDU, FDP, GAL, SPD sowie die Vertreter der LINKEN Jan Rübke und Norbert Hackbusch (Vorsitzender  des Kulturausschusses der Hamburger Bürgerschaft) über die Perspektiven der seit langem geplanten Kulturinsel.

ein Artikel von Geneviève Wood im Hamburger Abenblatt:

Unmut: Keine U-Bahn-Anbindung, unschöner Ortskern, Schwimmbad schließt – Einwohner sind frustriert.

Seit mehr als 30 Jahren warten sie auf eine U-Bahn-Anbindung. Seit mehr als zwei Jahren auf einen schöneren Ortskern. Seit mehr als einem Jahr auf einen neuen Ortsamtsleiter. Allmählich macht sich Frust bemerkbar bei den Bramfeldern. Frust darüber, daß in Hamburg immer andere Dinge wichtiger sind. Der Sprung über die Elbe zum Beispiel, die HafenCity. Und jetzt, denken viele Bramfelder, nehmen sie uns auch noch das Schwimmbad weg.

Harry Schaub (71), Leiter der Stadtteilkonferenz Bramfeld und im Vorstand von Brakula, dem Bramfelder Kulturladen, lebt seit 1943 in Bramfeld. Wenn er von Bramfeld spricht, redet er ohne Pause. Soviel gibt es da zu erzählen. So vieles liegt im Moment im argen.

Die Sache mit der U-Bahn zum Beispiel. “Drei Tage vor der Bürgerschaftswahl hat Ole von Beust in einer Zeitungsanzeige versprochen, daß mit dem Bau der U 4 Steilshoop und Bramfeld an das U-Bahn-Netz angeschlossen werden”, sagt Harry Schaub. “Jetzt wird daraus wieder nichts. Ole von Beust spricht immer nur von der HafenCity, der Veddel, von Wilhelmsburg und dem Sprung über die Elbe.” Hamburg sei schließlich die reichste Stadt Europas. “Wo bleibt das Geld für die Bramfelder, die schließlich auch Steuern zahlen?” fragt sich Herr Schaub.

Die Bramfelder fühlen sich vernachlässigt. So wie die Menschen in anderen Stadtteilen Hamburgs auch (wir berichteten). “Das Konzept der wachsenden Stadt ist gut, aber dabei dürfen die Stadtteile nicht vernachlässigt werden”, sagt Uwe Schmidt (42), Geschäftsführer von Brakula. Die Schließung des Schwimmbads an der Fabriciusstraße zum Beispiel, “das läßt sich nicht mit der wachsenden Stadt vereinbaren”. Die Frage sei, wo sie denn hin sollen zum Schwimmen, die Kinder und Jugendlichen aus Steilshoop und Bramfeld, die meisten aus sozial schwachen Familien.

In Bramfeld, dem 10,1 Quadratkilometer großen Stadtteil an der Bramfelder Chaussee, leben 50 257 Einwohner. Wenn sie zum Einkaufen an die Bramfelder Chaussee wollen, sagen sie: “Wir gehen ins Dorf.” Dabei hat Bramfeld mit einem Dorf nur wenig gemeinsam. Welches Dorf hat schon einen Dorfplatz, der aus einer Buskehre und einem Toilettenhäuschen besteht? Welches Dorf hat eine vierspurige Hauptverkehrsstraße durch das Zentrum?

Es liegt auch an den Bramfelder Geschäftsleuten, daß sich nichts bewegt. Die übrigen Bramfelder müssen darauf warten, bis sich die Grundstückseigentümer (Autohaus Jahnke, Baumarkt Max Bahr und Bruhn Immobilien) geeinigt und ihre Grundstücke verkauft haben, um Platz zu machen für Schöneres im Ortskern rund um die Karstadt-Filiale an der Herthastraße – für Ladenpassagen, für Cafes, für Wohnungen.

Die Firma Max Bahr hat gerade eine neue Niederlassung ein paar hundert Meter weiter an der Bramfelder Chaussee gebaut. Stefan Graf von Max Bahr sagt: “Wir sind bereit zum Verkauf unseres alten Grundstücks, aber wir verkaufen nicht um jeden Preis.” Etwas Ähnliches sagt auch Carl-Heinz Jahnke (46) vom Autohaus: “Es fehlt ein Investor, der uns so viel Geld zahlen würde, daß sich eine Umsiedlung lohnen würde.” Dann ist da noch die Firma Bruhn Immobilien (Einkaufszentrum Tibarg), die mit der Firma Bahr über den Kauf des Grundstücks verhandelt hat – nach Abendblatt-Informationen ergebnislos. Claus Staatz, Geschäftsführer bei Bruhn, sagt nur: “Wir würden in Bramfeld gern ein Einkaufszentrum bauen.” Bruhn-Immobilien gehört eine Ladenzeile an der Herthastraße.

“Wenn der Ortskern nicht bald attraktiver wird, fahren die Kunden nur noch ins Alstertal-Einkaufszentrum oder in die Innenstadt zum Einkaufen”, sagt Birgit Damms (51) vom Haushaltswarenladen Damms an der Bramfelder Chaussee. Das Geschäft gibt es schon seit 127 Jahren. “Wir bräuchten hier einen Kundenmagneten wie H&M, einen Supermarkt”, sagt ihr Mann Hans-Jochen (51). Dann sagen die Damms noch, daß Bramfeld nicht einmal einen eigenen Bürgermeister habe. Seitdem Manfred Noster (62) im Oktober 2003 in den Vorruhestand gegangen ist, hat Michael Näfken, eigentlich Alstertaler Ortsamtsleiter, den Job in Bramfeld übernommen – aber nur kommissarisch.

Die Damms und die rund 70 anderen Gewerbetreibenden von der Bramfelder Interessengemeinschaft (BRAIN) haben eigene Ideen. Das “Bramfelder Fenster” haben sie beispielsweise ins Leben gerufen. Das ist das größte Fest im Stadtteil. Am 11. September wieder.

Da geht dann vielleicht auch Familie Jurat hin. Kerstin Jurat (32) lebt mit Ehemann Andre (34) und Sohn Noah (5) in der Saga-Wohnanlage am Trittauer Amtsweg/Im Soll/Bargackerdamm. Auch wenn in Bramfeld so vieles im argen liegt – für Familien mit Kindern hat der Stadtteil jede Menge zu bieten. Noah jedenfalls hat einen neuen Spielplatz direkt vor der Tür, und zur Vorschule am Bramfelder Dorfplatz kann er zu Fuß gehen. Kerstin Jurat sagt: “Wir fühlen uns hier sehr wohl.”

Kerstin Jurat wartet nicht. Auch nicht auf die U-Bahn. Weil sie als Rollstuhlfahrerin ohnehin lieber den Bus nimmt.


Stoppt die Aktivitäten der NPD und anderer rechtsradikalen Organisationen!

Pressemitteilung Jan Rübke, Direktkandidat DIE LINKE Bramfeld, Steilshoop, Farmsen-Berne

Seit Längerem versucht die NPD sich in Bramfeld zu etablieren. Hier macht die NPD hamburgweit die mit Abstand meisten Infostände. Sie trifft sich z.B. im Riedel’s Eck. Aktivisten der NPD haben Veranstaltungen im Bramfelder Kulturladen „Brakula“ versucht zu stören. Getarnt als Bürgerinitiative (BI Unsere Zukunft) versuchen NPD Aktivisten Bürgernähe zu demonstrieren. Mit verschiedenen Themen, z.B. gegen Menschen mit Migrationshintergrund, agieren sie auch mit Kaffee, Kuchen und Glühwein.

Jetzt tritt die NPD erneut zu den Wahlen im Februar an, auch im Wahlkreis 12 (Steilshoop, Bramfeld, Farmsen-Berne). Die NPD ist keine demokratische Organisation. Ihre Agitation ist die Basis für Ausländerhass, die Basis für viele tätliche Angriffe auf Menschen. Ihr Auftreten verbreitet nicht nur bei Menschen mit Migrationshintergrund Angst und Schrecken.

Jan Rübke, Kandidat DIE LINKE im Wahlkreis 12 erklärt dazu: „Nur weil zwei der wichtigsten Aktivisten der NPD, Jan-Steffen Holthusen und Torben Klebe, in Bramfeld wohnen, heißt das nicht, dass die NPD ungestört in Bramfeld agieren darf – DIE LINKE unterstützt die Initiative gegen Rechts in Bramfeld.“[1]

Wir rufen alle Bürgerinnen und Bürger auf, sich aktiv zu beteiligen, um

  • Aktivitäten der NPD und anderen rechtsradikalen Organisationen zu verhindern,
  • Werbung der NPD zu entsorgen,
  • Bramfeld als Stadtteil der Toleranz, kulturellen Vielfalt und demokratischen Miteinander hervorzuheben.

[1] Genaueres ist der von Avanti und ver.di herausgegebenen Broschüre „Die Reihen fest geschlossen…“ Anatomie der Hamburger NPD und ihres Umfelds ist zu entnehmen.


Integration fördern

Pressemitteilung Jan Rübke, Direktkandidat DIE LINKE Bramfeld, Steilshoop, Farmsen-Berne

Integration fördern heißt kulturelle Begegnung als Bereicherung anzuerkennen!

In Steilshoop hat jede fünfte Person einen nicht-deutschen Pass, ein weiteres Fünftel sind Menschen mit Migrationshintergrund und einem deutschen Pass. Anders als Sarrazin in seinem Buch behauptet, besteht ein überwiegendes Interesse in der neuen Gesellschaft anzukommen, diese aber auch zu gestalten. Diesen Prozess zu fördern bedarf es eines gegenseitigen Interesses an Herkunft und Kultur.

Jan Rübke, Kandidat DIE LINKE im Wahlkreis 12, erklärt dazu: „Deutschland braucht eine offene Migrations- und Integrationspolitik. Integration ist keine Einbahnstraße – nur die offene und respektvolle Begegnung der Menschen unterschiedlicher Herkunft und Kultur kann zu einer echten Integration führen, bei der Grund- und Menschenrechte respektiert werden.“

Integration darf keine Unterordnung unter eine so genannte Leitkultur sein. Wir brauchen eine Chance für alle Menschen sich gleichberechtigt am gesellschaftlichen Leben beteiligen können. Alle Beteiligten müssen vor individueller oder kollektiver Ausgrenzung und Diskriminierung geschützt werden. Wir brauchen eine Kultur des Willkommens, der gegenseitige Akzeptanz und des kulturellen Austausches.

Die LINKE ruft auf zu kultureller Begegnung und vielfältigen Gesprächen im Rahmen der Veranstaltung „Migration & kulturelle Vielfalt in Hamburg“, am 11. Februar 2011, 19 Uhr, im ARMADA Festsaal Gründgensstr. 26 22309 Hamburg (Steilshoop). Es sprechen Jan Rübke (Direktkandidat für die Bürgerschaft), Irfan Gündogan (Geschäftsführer ARMADA Festsaal), Mehmet Yildiz (Bürgerschaftsabgeordneter), Jan van Aken (Bundestagsabgeordneter).


Das Wahlprogramm der Partei DIE LINKE für den Wahlkreis 12

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Das Wahlprogramm der Partei DIE LINKE für Wandsbek

Schauen Sie sich hier das Bezirkswahlprogramm der Partei DIE LINKE für Wandsbek an!


Die Wahlzeitung der Partei DIE LINKE in Wandsbek

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Schauen Sie sich hier hier die Wahlzeitung der LINKEN in Wandsbek an!


Die Hamburger Vermögensuhr

Wenn Sie genau wissen wollen, wie der aktuelle Stand des Vermögens in Hamburg, wie hoch das durchschnittliche Vermögen pro EinwohnerIn und wie hoch der Zuwachs pro Sekunde ist, können Sie sich hier genau informieren.


Dora Heyenn antwortet

… auf Fragen von ver.di zur Bürgerschaftswahl am 20. Februar 2011 in Hamburg.

Die Spitzenkandidatin der LINKEN im Gespräch.

mehr Informationen


Die KandidatInnen des Wahlkreises 12 für die Bürgerschaft

Listenplatz 1:   Jan Rübke

Listenplatz 2:   Hamiyet Köse

Listenplatz 3:   Julian Georg

Listenplatz 4:   Dieter v. Kroge

Listenplatz 5:   Michael Georg

Listenplatz 6:   Günter Wolff

Listenplatz 7:   Olaf Brendel

Listenplatz 8:   Anke Ehlers


Jan Rübke auf der Telekom-Demo 2007

Jan Rübke nahm, gemeinsam mit Erhard Plumm (DGB-Vorsitzender Hamburg), Wolfgang Rose (ver.di-Vorsitzender Hamburg) und vielen anderen am 30.05.2007 an der Telekom-Demo in Wandsbek teil. Hier können Sie sich eine Video-Dokumentation ansehen.


Wahlprogramm der Partei DIE LINKE Hamburg

Für ein soziales Hamburg!

Hier finden Sie das Wahlprogramm der Partei DIE LINKE für die Bürgerschaftwahl am 20. Februar 2011 in Hamburg.


Drei Fragen an Dora Heyenn

MOPO.de-NutzerInnen stellen drei Fragen an Dora Heyenn, die Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE in der Hamburger Bürgerschaft und Spitzenkandidatin der Partei DIE LINKE zu den Bürgerschaftswahlen am 20. Februar 2011 in Hamburg.


Gerecht geht anders!

Grußworte von Rolf Becker
an die ca. 2.000 TeilnehmerInnen der DGB-Veranstaltung am 04.11.2010 in der Alsterdorfer Sporthalle in Hamburg